Karriereseiten, die überzeugen: Von der Idee bis zur Umsetzung

Eine Karriereseite ist das digitale Aushängeschild eines Unternehmens für potenzielle Mitarbeiter. Sie entscheidet oft darüber, ob ein Kandidat sich bewirbt oder nicht. Doch was macht eine wirklich gute Karriereseite aus? Im Jahr 2025 stehen Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und authentische Inhalte im Vordergrund. Unternehmen, die auf ihrer Karriereseite nicht nur offene Stellen, sondern auch ihre Kultur, Werte und Benefits sichtbar machen, punkten bei Bewerbern. In diesem Beitrag zeigen wir Schritt für Schritt, wie eine überzeugende Karriereseite entsteht und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Mitarbeiter spricht vor der Kamera für das Unternehmen

Authentizität zeigen:

Bewerber wollen wissen, wer hinter dem Unternehmen steckt. Bilder, Videos und echte Geschichten von Mitarbeitern vermitteln ein realistisches Bild der Unternehmenskultur. Zum Beispiel könnten kurze Video-Interviews mit Teammitgliedern oder Einblicke in den Arbeitsalltag die Attraktivität steigern.

1. Die Bedeutung einer starken Karriereseite

Die Karriereseite ist mehr als nur eine Sammlung offener Stellen. Sie ist die erste Anlaufstelle für Bewerber, die sich über das Unternehmen informieren möchten. Eine gut gestaltete Karriereseite bietet nicht nur Informationen, sondern schafft Vertrauen und weckt Interesse.

  • Zugang erleichtern: Eine Karriereseite sollte intuitiv aufgebaut sein. Potenzielle Bewerber sollten die gesuchten Informationen – von Stellenangeboten bis hin zu Kontaktmöglichkeiten – mit wenigen Klicks finden. Ein Beispiel ist ein prominenter "Jetzt bewerben"-Button, der auf jeder Unterseite sichtbar ist. Mit unserem Tool kannst du sogar direkt das Bewerbungsverfahren integrieren und es den Bewerbern noch leichter gestalten. Das erhöht nicht nur die Bewerbungsquote, sondern zeigt ein innovatives Unternehmen.

  • Interaktive Elemente nutzen: Tools wie ein Bewerber-FAQ, ein Gehaltsrechner oder ein Skill-Matching-Tool können den Nutzern Mehrwert bieten und die Verweildauer auf der Seite erhöhen.

2. Planung und Strategie: Der Grundstein einer guten Karriereseite

Bevor es an die Umsetzung geht, braucht es eine klare Strategie. Was soll die Karriereseite erreichen? Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Welche Inhalte sind relevant?

  • Zielgruppenanalyse: Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Zielgruppen, sei es IT-Spezialisten, Vertriebler oder Azubis. Eine effektive Karriereseite spricht diese Zielgruppen individuell an. Ein Beispiel: Während sich IT-Fachkräfte für technische Projekte und flexible Arbeitsmodelle interessieren, legen Azubis Wert auf Weiterbildung und soziale Events.

  • Kernbotschaft definieren: Was macht Ihr Unternehmen besonders? Ein klar formulierter Claim, wie z. B. "Wir bieten Karrieren mit Zukunft" oder "Dein Potenzial. Unser Erfolg.", kann den Bewerbern im Gedächtnis bleiben.

  • Wettbewerbsanalyse: Werfen Sie einen Blick auf die Karriereseiten Ihrer Mitbewerber. Was machen sie gut? Wo können Sie sich abheben? Beispielsweise könnte Ihr Unternehmen detailliertere Informationen zu Projekten oder individuelle Erfolgsgeschichten von Mitarbeitern zeigen.


3. Inhalte, die überzeugen

Eine Karriereseite steht und fällt mit ihren Inhalten. Bewerber wollen nicht nur Fakten, sondern auch Inspiration und Emotionen.

  • Stellenangebote: Offene Positionen sollten klar strukturiert und leicht durchsuchbar sein. Filteroptionen nach Standort, Abteilung oder Art der Anstellung erleichtern die Suche. Tools wie Prescreen oder Personio bieten integrierte Jobboards, die einfach eingebunden werden können.

  • Unternehmenskultur sichtbar machen: Ein Bereich wie "Warum wir?" könnte die Werte und Mission des Unternehmens präsentieren. Nutzen Sie Bilder von Team-Events oder Projekten, um die Unternehmenskultur greifbar zu machen.

  • Mitarbeiter-Benefits hervorheben: Flexibles Arbeiten, Weiterbildung, betriebliche Altersvorsorge – was immer Ihr Unternehmen bietet, sollte gut sichtbar sein. Visualisieren Sie Benefits durch Icons oder Infografiken, um sie schnell erfassbar zu machen.

  • Karrierewege aufzeigen: Ein Bereich wie "Dein Weg bei uns" könnte typische Entwicklungspfade im Unternehmen darstellen. Interviews mit Mitarbeitern, die diese Wege gegangen sind, machen den Abschnitt persönlich und glaubwürdig.


4. Design und Nutzererlebnis: Der erste Eindruck zählt

Ein ansprechendes Design und eine gute Benutzerführung entscheiden darüber, ob Besucher auf der Seite bleiben oder abspringen.

  • Mobile Optimierung: Die meisten Bewerber besuchen Karriereseiten heute über ihr Smartphone. Stellen Sie sicher, dass alle Inhalte mobilfreundlich sind und schnell laden.

  • Visuelle Hierarchie: Wichtige Informationen sollten prominent platziert sein. Nutzen Sie große Überschriften, ansprechende Bilder und klare Buttons, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu lenken.

  • Farbwelt und Typografie: Die Karriereseite sollte zum Corporate Design des Unternehmens passen, aber auch modern wirken. Pastelltöne oder gedeckte Farben können Vertrauen schaffen, während Akzentfarben für wichtige Call-to-Actions genutzt werden.

  • Barrierefreiheit: Eine gute Karriereseite ist für alle zugänglich. Achten Sie darauf, dass Farben kontrastreich sind, Schriftarten gut lesbar und alternative Texte für Bilder vorhanden sind.


5. Technische Umsetzung und Optimierung

Auch die beste Karriereseite bringt wenig, wenn sie technisch nicht einwandfrei funktioniert. Von der Ladegeschwindigkeit bis zur Datensicherheit gibt es viele Aspekte zu beachten.

Sorge für die beste Candidate Journey auf deiner Karriereseite.

Candidate Journey

Die Karriereseite sollte gut durch optimiertes SEO schnell gefunden werden können und eine tolle, schnelle Nutzererfahrung ermöglichen. Hast du alles richtig aufgebaut, steht der perfekten Candidate Journey nichts mehr im Weg.

  • SEO optimieren: Verwenden Sie relevante Keywords wie "Karriere bei [Unternehmensname]" oder "Jobs in [Standort]", um bei Google besser gefunden zu werden. Meta-Beschreibungen und Alt-Texte für Bilder dürfen nicht fehlen.

  • Bewerbungsprozess vereinfachen: Ein komplizierter Bewerbungsprozess schreckt ab. Nutzen Sie intuitive Formulare, die sich mit wenigen Klicks ausfüllen lassen. Bieten Sie auch die Bewerbung über LinkedIn oder den Upload eines Lebenslaufs an.

  • Ladegeschwindigkeit: Lange Ladezeiten sorgen für eine hohe Absprungrate. Tools wie Google PageSpeed Insights helfen, die Performance der Seite zu verbessern.

  • Datenschutz: Stellen Sie sicher, dass die Seite DSGVO-konform ist. Bewerberdaten sollten verschlüsselt übertragen und sicher gespeichert werden. Ein Hinweis auf die Datenschutzerklärung ist Pflicht.

6. Erfolg messen und kontinuierlich verbessern

Die Arbeit an einer Karriereseite endet nicht mit dem Launch. Regelmäßige Analysen helfen, die Seite zu optimieren und an neue Anforderungen anzupassen.

Google Analytics Tool für deine Karriereseite nutzen.
  • Tracking-Tools nutzen: Mit Google Analytics oder Matomo können Sie messen, wie viele Besucher Ihre Seite hat, wie lange sie bleiben und welche Inhalte besonders gut ankommen.

  • A/B-Tests durchführen: Testen Sie verschiedene Versionen von Call-to-Actions, Bildern oder Texten, um herauszufinden, was bei Bewerbern besser ankommt.

  • Feedback einholen: Bitten Sie neue Mitarbeiter oder Bewerber um Feedback zur Karriereseite. Was hat ihnen gefallen? Was könnte verbessert werden?

  • Aktualität wahren: Stellenangebote und Inhalte sollten regelmäßig aktualisiert werden. Eine Seite mit veralteten Informationen wirkt unprofessionell und schreckt ab.



Eine gute Karriereseite ist ein langfristiges Projekt. Sie muss nicht nur optisch ansprechend und technisch einwandfrei sein, sondern auch authentisch die Werte und Vorteile des Unternehmens vermitteln. Mit einer klaren Strategie, hochwertigen Inhalten und regelmäßiger Pflege wird Ihre Karriereseite zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb um die besten Talente.

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