Employer Branding und Hiring mit Hirn: Keynote Speaker Sascha Dalig über die Transformation des Bewerbungsprozesses
Sascha Dalig
Es ist uns eine große Ehre, einen Einblick in die Gedankenwelt von Sascha Dalig, dem Regional Director Central Europe von Wyndham Hotels & Resorts und Co-Autor des Lehrbuchs "Hotelfach", zu erhalten. In seinem Beitrag wirft er einen kritischen Blick auf das Thema "Employer Branding" und "Hiring mit Hirn". Dalig betont, dass Employer Branding nicht erst mit der Einstellung eines neuen Mitarbeiters beginnt, sondern bereits im Bewerbungsprozess an Fahrt aufnimmt.
Employer Branding beginnt schon im Bewerbungsprozess
Natürlich beginnt Employer Branding noch viel eher und hilft überhaupt Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Bewerbungsprozesse sind aber dennoch oft aufgebaut wie weit vor der Erfindung des Internets.
Ja, wir haben Stellenanzeigen heute in Onlineportalen und damit digital, aber fragen nach einem Anschreiben und Lebenslauf, per Post. Wenn wir als Unternehmen modern auftreten, dann nehmen wir die Unterlagen auch per Email an. Einige wenige Unternehmen gehen schon einen deutlichen Schritt weiter und arbeiten mit einem System, dass ein Bewerbendenmanagement ermöglicht und so die Bewerbenden in das Ökosystem des Unternehmens führt, ihnen einen Einblick in die Gänze der offenen Stellen bietet und eine Qualifizierung der Unterlagen mithilfe von künstlicher Intelligenz vornimmt.
Wo aber sprechen wir als Unternehmen denn die Bewerbenden an?
Wo holen wir sie ab, oder warten wir darauf, dass sie zu uns kommen?
Vorab: Eine Karriereseite sollte jedes Unternehmen haben und pflegen. Eine Ansprache direkt an Bewerbende sollte aber an anderer Stelle und auf anderen Kanälen erfolgen.
Statistiken zufolge sind über 64 % der Arbeitnehmenden in Deutschland willens den Arbeitgebenden noch im laufenden Jahr zu wechseln. Diese Zahl ist seit Jahren ansteigend, aber es ist dabei zu bedenken, dass diese Menschen nicht alle aktiv auf Jobsuche sind.
Wenn nun am Abend, beim scrollen durch die eigenen bevorzugten Social Media Kanäle ein Angebot für eine interessante Aufgabe auftaucht, dann ist die Chance, dass wir einen dieser lesenden, wechselbereiten Menschen ansprechen.
Mit der Methode „Hiring mit Hirn“ ist genau diese Ansprache möglich.
Mit der Methode „Hiring mit Hirn“ ist genau diese Ansprache möglich, ohne ein separates Budget pro Social Media Kanal , Webseite und Karriereportal zu investieren. Die direkte, niedrigschwellige Ansprache und die Chance durch gezielte, psychologisch ausgearbeitete, Fragen mit den Suchenden in Kontakt zu kommen wird so um ein vielfaches erhöht. Durch die Fragen, die den Suchenden gestellt werden, erfolgt eine Vorqualifizierung und die Unternehmen können sich auf die Bewerbenden konzentrieren, die eine große Übereinstimmung und Eignung für die offenen Stellen und Werte des Unternehmens haben.
Ganz wichtig ist es den Kreis des Verfahrens aber zu schließen. Hier sind, nach der Kontaktaufnahme durch den Bewerbenden die Unternehmen gefragt ihre Prozesse an diese Form der Bewerbung anzupassen. In diesem Prozess hat die Forderung einer Bewerbungsmappe und die Kontaktemailadresse: info@unternehmen.de keinen Platz mehr.
Employer Branding zeigt sich in diesem ganzheitlichen Prozess von Stellendefinition, Ausspielung auf Karriereseiten und Social Media, über den Bewerbungsprozess bis zur Einstellung. Erfolgt auf diesem Weg ein Bruch, ist davon auszugehen, dass die Bewerbenden doch bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bleiben und kein neues Kapitel schreiben.
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Dann mach gleich einen Termin aus und wir erzählen, wie auch du es nutzen kannst,
um zukünftig auf dem Markt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.