Psychologie und Employer Branding im Recruiting
Der Pocket Guide zum Einsatz von Psychologie im Employer Branding
Willkommen zu unserem Pocket Guide zum Einsatz von Psychologie im Employer Branding! In diesem Blogartikel werden wir die verschiedenen Möglichkeiten untersuchen, wie Psychologie dabei helfen kann, eine starke und attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen. Wir werden uns mit Themen wie der Farbpsychologie, Sozialpsychologie, Persönlichkeitsmerkmalen, Emotionen, Storytelling, Verhaltensökonomie, Authentizität und kognitiver Psychologie befassen. Lass uns gleich eintauchen und entdecken, wie du diese psychologischen Erkenntnisse nutzen kannst, um dein Employer Branding auf das nächste Level zu bringen.
Inhalt
Die Bedeutung von Psychologie im Employer Branding
Der Einfluss der Farbpsychologie auf das Employer Branding
Wie die Sozialpsychologie beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke hilft
Das Zusammenspiel von Persönlichkeitsmerkmalen und dem Employer Branding
Wie Emotionen im Employer Branding genutzt werden können
Die Macht des Storytellings im Rahmen des Employer Brandings
Der Einsatz von Verhaltensökonomie-Prinzipien für eine erfolgreiche Arbeitgebermarke
Warum Authentizität ein wichtiger Faktor im Employer Branding ist
Der Einfluss der kognitiven Psychologie auf das Recruiting und die Mitarbeiterbindung
1. Die Bedeutung von Psychologie im Employer Branding
Wenn es um das Employer Branding geht, spielt die Psychologie eine entscheidende Rolle. Denn schließlich geht es darum, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird und welche Werte es vertritt. Hier kann die Farbpsychologie helfen, denn bestimmte Farben haben unterschiedliche Assoziationen und können somit gezielt eingesetzt werden. Auch die Sozialpsychologie ist von Bedeutung, wenn es darum geht, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Denn sie zeigt auf, dass Menschen sich gerne mit anderen identifizieren und Teil einer Gemeinschaft sein möchten. Daher sollten Unternehmen darauf achten, eine Kultur zu schaffen, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich wohlfühlen und sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Ein weiterer wichtiger Faktor sind Persönlichkeitsmerkmale: Wer sind potenzielle Bewerberinnen und Bewerber? Welche Eigenschaften zeichnen sie aus? Diese Fragen sollten im Rahmen des Employer Brandings berücksichtigt werden. Emotionen spielen ebenfalls eine große Rolle: Eine positive Stimmung in Bezug auf ein Unternehmen kann dazu führen, dass Bewerbungen eingehen oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gebunden werden können. Storytelling bietet hierbei eine Möglichkeit zur emotionalen Ansprache potentieller Mitarbeitender sowie auch bestehender Beschäftigter.*
2. Der Einfluss der Farbpsychologie auf das Employer Branding
Ein wichtiger Faktor im Employer Branding ist die Farbpsychologie. Die Bedeutung von Farben in der Werbung und im Marketing ist bereits seit langem bekannt, aber auch bei der Arbeitgebermarke spielen sie eine wichtige Rolle. Bestimmte Farben erzeugen bestimmte Emotionen und können so das Image des Unternehmens beeinflussen. Blau wird beispielsweise oft mit Seriosität und Vertrauen assoziiert, während Rot eher für Energie und Aufregung steht. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wirkung von Farben kulturell unterschiedlich sein kann und auch individuell verschieden ausfällt. Unternehmen sollten daher sorgfältig überlegen, welche Farbkombinationen sie verwenden möchten, um ihre Arbeitgebermarke zu stärken und welche Zielgruppe angesprochen werden soll.
3. Wie die Sozialpsychologie beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke hilft
Die Sozialpsychologie spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke. Denn bei der Gestaltung eines attraktiven Arbeitsumfeldes geht es nicht nur um Fakten und Zahlen, sondern auch um die Wahrnehmung von potentiellen und aktuellen Mitarbeitenden. Die Sozialpsychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen in Gruppen und deren Interaktionen miteinander. Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um ein positives Image des Unternehmens zu schaffen und die Mitarbeiterbindung zu stärken. Zum Beispiel kann durch die Förderung von Teamwork das Wir-Gefühl gestärkt werden, was sowohl für das Arbeitsklima als auch für den Erfolg des Unternehmens von Vorteil ist. Auch das Einbinden der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse oder die Schaffung von Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung sind Mittel, um eine starke Arbeitgebermarke zu etablieren. Durch diese Maßnahmen wird gezeigt, dass sich das Unternehmen für seine Mitarbeitenden interessiert und ihre Bedürfnisse ernst nimmt – ein wichtiger Faktor für eine langfristige Bindung an den Arbeitgeber.
4. Das Zusammenspiel von Persönlichkeitsmerkmalen und dem Employer Branding
Im Employer Branding geht es darum, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen und zu pflegen. Doch welche Rolle spielen dabei die Persönlichkeitsmerkmale der potenziellen Mitarbeiter? Eine ganze Menge, denn die Art und Weise, wie Bewerber ticken, hat einen großen Einfluss darauf, wie sie ein Unternehmen wahrnehmen und ob sie sich damit identifizieren können. Wer beispielsweise eher introvertiert ist, sucht möglicherweise nach einem Arbeitsplatz mit ruhiger Atmosphäre und wenig Kommunikation. Umgekehrt bevorzugen extrovertierte Menschen eine offene und kommunikative Arbeitsumgebung. Deshalb sollten Arbeitgeber im Rahmen des Employer Brandings auch auf die Bedürfnisse und Vorlieben der verschiedenen Persönlichkeitstypen eingehen – zum Beispiel durch gezielte Ansprache in Stellenanzeigen oder auf Karriereseiten. Auf diese Weise kann man sicherstellen, dass man als Arbeitgeber für möglichst viele potenzielle Kandidaten attraktiv wird und somit seine Reichweite erhöht.
5. Wie Emotionen im Employer Branding genutzt werden können
Wenn es um Employer Branding geht, ist es wichtig, eine emotionale Verbindung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter aufzubauen. Emotionen spielen im Recruiting-Prozess eine entscheidende Rolle und können dazu beitragen, dass sich Bewerber für oder gegen ein Unternehmen entscheiden. In der Regel sind positive Emotionen wie Freude, Begeisterung und Neugier für die Gewinnung von Mitarbeitern von Vorteil. Aber auch negative Emotionen wie Angst oder Unsicherheit können erfolgreich genutzt werden, um potenzielle Kandidaten zu motivieren. Es geht darum, die richtigen emotionalen Signale auszusenden und dabei authentisch zu bleiben. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist das Erstellen einer konsistenten Markengeschichte mit klaren Werten und Zielen. So kann ein Unternehmen seinen Ruf als attraktiver Arbeitgeber stärken und langfristige Bindungen zu talentierten Mitarbeitern aufbauen.
6. Die Macht des Storytellings im Rahmen des Employer Brandings
Wenn es darum geht, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, spielt das Storytelling eine entscheidende Rolle. Denn Geschichten haben die Macht, Emotionen zu wecken und bei den Zuhörern im Gedächtnis zu bleiben. Unternehmen können diese Tatsache nutzen, um ihre eigene Employer Branding-Strategie zu optimieren. Eine gute Geschichte kann beispielsweise dazu beitragen, dass sich potenzielle Bewerber besser mit dem Unternehmen identifizieren können. So kann ein authentischer Einblick in das Arbeitsleben begeisterte Kandidaten anziehen und langfristige Mitarbeiterbindung fördern. Darüber hinaus kann Storytelling auch dazu genutzt werden, um die eigenen Werte und Ziele als Arbeitgeber greifbarer zu machen und somit das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Kurz gesagt: Wenn es darum geht, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, darf die Kraft des Storytellings nicht unterschätzt werden!
7. Der Einsatz von Verhaltensökonomie-Prinzipien für eine erfolgreiche Arbeitgebermarke
Ein wichtiger Faktor im Employer Branding ist die Verhaltensökonomie. Diese Disziplin beschäftigt sich mit der Analyse des menschlichen Verhaltens in wirtschaftlichen Zusammenhängen und bietet somit eine wertvolle Grundlage für Arbeitgeber, um ihre Marke zu positionieren und Mitarbeiter zu gewinnen. Ein Beispiel hierfür ist das Prinzip der sozialen Bewährtheit, welches besagt, dass Menschen dazu neigen, Handlungen anderer nachzuahmen, wenn sie unsicher sind oder keine klare Entscheidung treffen können. Unternehmen können dieses Prinzip nutzen, indem sie
z. B. hervorheben, wie viele Mitarbeiter bereits bei ihnen arbeiten oder wie viele positive Bewertungen es auf Arbeitgeberbewertungsportalen gibt. Nun lässt es sich streiten, ob diese Portale alle ehrlich sind oder nicht. Leider sind Arbeitgeber darauf angewiesen. Der Nachteil ist, manche Menschen schreiben Bewertungen aus falschem Stolz heraus. Umso wichtiger ist es alle Mitarbeiter schon während der Anstellung zu motivieren eine Bewertung zu schreiben.
Ein weiteres Prinzip ist das der Verlustaversion: Menschen haben eine stärkere Abneigung gegenüber dem Verlust von etwas als Freude am Gewinn desselben Betrags. Arbeitgeber können dies nutzen, indem sie beispielsweise darauf hinweisen, welche Vorteile ein Jobangebot enthält und was verloren geht wenn man nicht zugreift. Die Anwendung dieser Prinzipien kann einen erheblichen Unterschied im Erfolg einer Arbeitgebermarke ausmachen und somit dazu beitragen, dass neue Mitarbeiter gewonnen werden und bestehende gehalten werden können.
Wenn man z. B. auf Benefits eingeht, sollten sich diese abheben. Der kostenlose Kaffee braucht längst nicht mehr erwähnt werden, da er selbstverständlich ist. Hierzu beraten wir dich sehr gerne, da es viele Möglichkeiten gibt, die bislang kaum genutzt werden.
8. Warum Authentizität ein wichtiger Faktor im Employer Branding ist
Ein wichtiger Faktor im Employer Branding ist die Authentizität. Es geht darum, dass sich das Unternehmen selbst treu bleibt und dabei auch ehrlich und transparent gegenüber den Bewerbern und Mitarbeitern auftritt. Wenn ein Arbeitgeber eine authentische Identität hat, wird dies von potenziellen Bewerbern als glaubwürdig empfunden. Im Gegensatz dazu kann eine falsche Außendarstellung schnell zu Misstrauen führen. Die Authentizität einer Marke ist in der Psychologie eng mit dem Konzept der Selbstkongruenz verbunden: Menschen fühlen sich wohler, wenn ihre persönlichen Werte und Überzeugungen mit denen des Unternehmens übereinstimmen. Eine authentische Arbeitgebermarke kann also dazu beitragen, dass Bewerber sich stärker mit dem Unternehmen identifizieren und langfristig an das Unternehmen gebunden werden.
Eine gute Schulung der einzelnen Führungskräfte in den Abteilungen spielt ebenso eine wichtige Rolle, da sie ein entscheidender Teil sind. Sie vermitteln mitunter, wie die Kultur gelebt wird und nehmen großen Einfluß auf die Emotionen der Mitarbeiter.
9. Der Einfluss der kognitiven Psychologie auf das Recruiting und die Mitarbeiterbindung
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke berücksichtigt werden sollte, ist die kognitive Psychologie. Das bedeutet, dass man sich auf die Denkprozesse und Verhaltensmuster von potenziellen Mitarbeitern konzentrieren muss. Ein großer Faktor hierbei ist das Recruiting. Indem man die Prinzipien der kognitiven Psychologie anwendet, kann man sicherstellen, dass man Bewerber anspricht und überzeugt. Dazu gehört beispielsweise das Schaffen von positiven Erwartungen durch klare Stellenbeschreibungen. Nun sind wir kein Fan von klassischen Stellenbeschreibungen. Jedoch empfehlen wir im Rahmen von Hiring-mit-Hirn eine Landingpage, wo auf die Stellen genauer eingegangen werden sollte, bevor es in das Mini-Bewerbungsverfahren geht. Hier kann eine offene Unternehmenskultur abgebildet werden. Ebenso wichtig ist auch die Mitarbeiterbindung. Die kognitive Psychologie kann dabei helfen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter motiviert sind und gerne bleiben wollen. Dies kann durch gezieltes Feedback oder Anreize erreicht werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einbeziehung der kognitiven Psychologie beim Recruiting und der Mitarbeiterbindung entscheidend für den Erfolg einer Arbeitgebermarke sein kann. Es geht darum zu verstehen, wie Menschen denken und handeln – nur so können Unternehmen ihre Employer Branding-Strategie optimieren und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden.
Basics verstanden? Wie geht es nun weiter?
Um dein Employer Branding vollständig durchzuführen bedarf es selbstverständlich mehr als nur ein paar simple Basics umzusetzen. Du wirst dir nun vielleicht die Frage stellen, wie du oder dein Personal das alles machen sollst. Das Thema ist ein sehr umfangreicher Prozess, der vor allem auch wachsen muss. Wichtig ist nur, fange damit an! Denn Unternehmen um dich herum haben es bereits. Wir leben in einer Zeit, wo Arbeitnehmer sich ihre Jobs aussuchen können. Eine radikale Denkweise ist wichtig, damit du langfristig deine Mitarbeitenden halten kannst, damit du als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt wahrgenommen wirst und wachsen kannst. Vergiss bitte niemals, es geht hier um deine Umsätze, die du erzielen möchtest. Wenn du bei der Vorgehensweise unsicher oder zeitlich überfordert bist, hole dir proffessionelle Unterstützung. Wir coachen Führungskräfte und helfen dir zudem bei deinem Recruiting mit unserer Hiring-mit-Hirn Strategie.
Wir entwickeln unsere Dienstleistung auch immer weiter und möchten dir und deinem Personal das Onboarding vereinfachen. Hierbei geht es um eine Automatisierung, damit alle zukünftig mehr Zeit für das Wesentliche haben.